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Petya Alabozova
Schauspielerin

Petya Alabozova wurde 1984 in Bulgarien geboren. Ihre Ausbildung führte sie zunächst nach England und Frankreich: erst an die Hemel Hempstead Performing Arts School in England. 2008 machte sie ihren Master of Arts in Theaterwissenschaft an der Université La Sorbonne Nouvelle in Paris. Es folgte ein Schauspielstudium an der ESAD (Ecole Ecole Supérieure d´Art Dramatique de la Ville de Paris) und 2010 ein einjähriges Regiepraktikum am Théâtre de la Colline in Paris. Sie ist dann nach Deutschland gekommen und ist Absolventin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) in Ludwigsburg (2015/2016). Immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen und Inspiration nahm sie an etlichen Workshops und Meisterklassen teil: u.a. mit dem italienischen Ensemble Ricci/Forte, mit dem Choreographen Ted Stoffer, mit den Regisseuren Christiane Pohle, Lev Dodin, Viktor Bodó, Eric de Vroedt und Stéphane Braunschweig. Sie spricht fließend Bulgarisch, Französisch, Englisch und Italienisch. Ihre bisherigen Arbeiten umfassen u.a. die Soloperformance "Auto" am LAB Frankfurt und "Alles in Butter" am Frankfurter Mousonturm, beides inszeniert von Milena Wichert & Company. Am Düsseldorfer Schauspielhaus wirkte sie mit im kollektiven Kunstprojekt "Until the end of the world", am Théâtre de l´Epée de Bois in Paris spielte sie in Simon Stephens Stück "Pornographie" in der Regie von Laurent Gutmann. An der ADK Ludwigsburg wirkte sie mit in "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus in der Regie von Daniel Foerster und war am Theater Rampe in Stuttgart zu sehen in "Fluchtgrund Heimweh" in der Regie von Peter Eckert. Seit Dezember 2012 arbeitet sie mit im internationalen Theaterkollektiv ISO Theatre (International Super Objective Theatre), das Mitglied der UTE (United Theatres of Europe) ist. 2016 war Petya Alabozova Mitglied im internationalen Theaterhaus-Schauspielensemble. Ihre erste Rolle war die Bianca in Johannes Nabers "Zeit der Kannibalen" in der Regie von Janet Stornowski. Zuletzt spielte sie in "Känguru Chroniken", Regie von Werner Schretzmeier. Seit der Spielzeit 17/18 gehört sie zum Ensemble des Theater Aachen.


 
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