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Immo Karaman

Der deutsch-türkische Regisseur Immo Karaman ist in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen. Dem Abitur folgte das Studium der Musikwissenschaften in Bochum, Köln und Berlin. Nach freien Assistenzen im Film- und Fernsehbereich und am Theater sowie seiner Tätigkeit als Journalist für den Hörfunk arbeitete er mehrere Jahre als fester Regieassistent am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen u. a. mit Peter Konwitschny und Dietrich Hilsdorf zusammen. Für sein Regie-Debüt mit Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" erhielt er in Gelsenkirchen 2001 den Theaterpreis. In den folgenden Spielzeiten inszenierte er am Musiktheater im Revier u.a. "Béatrice und Bénédict" von Berlioz (2002), "Rigoletto" (2003), "Die Banditen" von Offenbach (2004) und "Le nozze di Figaro" (2005). An der Berliner Staatsoper Unter den Linden eröffnete er 2003 das ‚Magazin‘ als Spielort mit seiner Inszenierung von "Philemon und Baucis" von Haydn, und auch auf der großen Bühne gab er dort mit René Jacobs am Pult ein vielbeachtetes Debüt mit Monteverdis "Il ritorno d‘Ulisse in patria" (2005). In der Spielzeit 2005/2006 führte er am Dortmunder Opernhaus Regie bei Giuseppe Verdis "La Traviata", erzielte mit der "Bestmannoper" von Alex Nowitz und Ralph Hammerthaler einen großen Uraufführungs-Erfolg in Osnabrück und stellte sich mit einer gefeierten "Ariadne auf Naxos" (Strauss) erstmalig auch am Staatstheater Kassel vor. Immo Karaman arbeitet freischaffend und lebt heute in Berlin. Seine nächsten Projekte führen ihn an die Oper Leipzig ("Turn of the screw" von Britten) und mit "Carmen" erneut an das Musiktheater im Revier. 2006 wurde ihm der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalens für junge Künstler verliehen.