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Programm
Theater Oberhausen

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Ronja Räubertochter
Auftragskomposition

Eine Familienoper nach Astrid Lindgren
Libretto von Holger Potocki

Eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen des Projekts „Junge Opern Rhein-Ruhr“

Wiederaufnahme
 
Uhr
Theater Duisburg / Duisburg

Spieldauer: Duur: ca. 2 uur, één pauze
Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause
Duration: approx. 2 hours, one interval
„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“ – Dieses Motto von Astrid Lindgren trifft auch auf die Heldin ihres letzten Romans zu: Mitten im Wald wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Als die Eltern den beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder...
2013 erhielt die Kooperation „Junge Opern Rhein Ruhr“ erstmals die begehrten Rechte zur Vertonung von Astrid Lindgrens beliebtem Abenteuerroman. Mit der Musik von Jörn Arnecke entstand eine fantasievolle, fulminante Familienoper, die das junge Publikum in Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Bonn immer wieder begeisterte.

Inhalt
WÄHREND EINER FÜRCHTERLICHEN GEWITTERNACHT

Während über der Mattisburg ein schreckliches Unwetter tobt, kommt Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis zur Welt. Das zarte Kind verzaubert die wilden Räubermänner. Diese müssen jedoch voller Entsetzen feststellen, dass ihre Räuberburg durch einen gewaltigen Blitzschlag zerteilt wurde. Mattis wird bitterböse und regt sich so sehr auf, dass Ronja zu weinen beginnt. Doch ihre Mutter Lovis kann sie mit dem Wolfslied trösten.


EINIGE JAHRE SPÄTER

Auf der Mattisburg tobt und tanzt Ronja mit den Räubern. Mattis ist fasziniert von seiner wunderbaren Tochter, nur wenn er auf Borka angesprochen wird, wird er ungehalten. Der alte Glatzen-Per erzählt Ronja, dass Borka der größte Feind ihres Vaters ist. An der Räuberschlucht, die den Mattiswald vom Borkawald trennt, werden seit Jahrhunderten grausame Kämpfe ausgetragen.

Ronja ist nun alt genug, um die Burg zu verlassen und den Mattiswald zu erkunden. Mattis warnt sie vor den Gefahren des Waldes und Lovis gibt ihr den Rat, dass man im Mattiswald am sichersten ist, wenn man sich nicht fürchtet.


BEI DEN RUMPELWICHTEN

Ronja bewundert den duftenden und sonnigen Mattiswald. Plötzlich erschrickt sie vor dem Schrei einer Wilddrude und bricht mit ihrem Fuß in die Höhle eine Rumpelwichtfamilie ein. Während die Wilddrude immer näher kommt und Ronja bedroht, bauen die Rumpelwichte aus ihrem Fuß eine Wiege für ihr Rumpelkind. In letzter Minute taucht Birk Borkasohn auf und befreit sie. Ronja ist dankbar, aber entsetzt, dass sich ein Borkaräuber in ihrem Wald herumtreibt und auch noch behauptet seine Sippe sei in die Nordburg eingezogen. Dennoch hilft Ronja Birk, aus dem dunklen Mattiswald nach Hause zu finden.


IN DER MATTISBURG

Von Mattis und Glatzen Per erfährt Ronja, was die Aufgaben eines Räubers sind und dass sie eines Tages Räuberhauptmann werden soll. Währenddessen wird Birk von den Mattisräubern in den Burgsaal geführt. Birk berichtet Mattis, dass die Borkasippe seit kurzem in der Nordburg hause. Daraufhin bekommt Mattis einen Wutanfall und er schmiedet den Plan, Birk in das Burgverließ zu stecken und ihn Borka erst zurückzugeben, wenn dieser die Nordburg verlässt. Ronja ist entsetzt und beschließt, niemals ein Räuberhauptmann zu werden. Als Mattis wütend wird, weil Lovis sich um den verletzen Birk kümmern möchte, schmeißt Lovis alle Räuber aus der Burg und tröstet Ronja mit dem Wolfslied.


AM HÖLLENSCHLUND

Am Höllenschlund stehen sich die wütenden Räuberbanden kampfbereit gegenüber. Borka möchte seinen Sohn zurück haben, doch Mattis gibt nicht nach und erpresst ihn. Während die beiden Männer sich streiten, springt Ronja über den Höllenschlund zu den Borkaräubern. Borka schnappt sich die Räubertochter und schlägt Mattis einen Tausch vor: „Du bekommst dein Kind zurück, wenn du mir meines gibst.“ Mattis ist entsetzt, er sagt er habe kein Kind mehr und geht enttäuscht zurück in die Burg.


IM FRÜHLINGSWALD

Ronja und Birk haben beschlossen, ihre Familien zu verlassen und von nun an im Wald zu leben. Inzwischen sind sie beste Freunde geworden und genießen die gemeinsamen Frühlingstage. Dennoch vermisst Ronja ihre Familie und ist traurig, dass ihr Vater nicht mehr mit ihr sprechen wollte. Um sich und Birk zu trösten, singt sie das Wolfslied. Danach verwandelt sich der Wald in eine zauberhafte sommerliche Idylle.


IM HERBSTWALD

Inzwischen ist es kalt geworden und Ronja und Birk fürchten sich vor den kommenden Wintertagen. Birk beschuldigt Ronja das Messer verloren zu haben, dass sie zum Überleben benötigen. Ronja ist wütend und schickt ihn weg. Alleine im Wald bemerkt sie die Stimmen der Unterirdischen und folgt ihnen in den Nebel. Inzwischen hat sich Mattis auf den Weg gemacht, um sich bei Ronja zu entschuldigen. Mattis und Birk finden Ronja und retten sie vor den Unterirdischen. Die drei versöhnen sich und Mattis lädt beide ein, mit ihm in die Mattisburg zu kommen.


ZURÜCK IN DER MATTISBURG

Freudig wird Ronja von ihrer Räuberfamilie empfangen, doch der alte Glatzen-Per liegt im Sterben. Er rät Mattis, sich mit Borka zusammenzutun und den Anführer der gemeinsamen Räuberbande im Zweikampf zu ermitteln. Glatzen-Per stirbt, und die Räuber verabschieden sich von ihm.


DER GROßE KAMPF

Mattis gewinnt den Kampf gegen Borka, schlägt ihm aber vor, von nun an gemeinsam und gleichberechtigt gegen die Landsknechte zu kämpfen. Die Räuberbanden versöhnen sich und tanzen. Doch weder Ronja noch Birk möchten später die Nachfolge ihrer Väter antreten. Sie sind sich sicher, dass sie ein anderes Leben führen können, wenn sie zu einander halten. Schließlich sehen die Eltern ein, dass sie sich dem Willen ihrer Kinder fügen müssen.

Weitere Termine

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