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Theater Oberhausen

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„Pollesch wäre das nicht passiert“; „auf schmalen pfaden"
Do 14.06.2018, 20:00 Uhr
Theater Oberhausen - Pool / Oberhausen (Rheinl)
Karten: 5,00 € Ticket
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drama.dan (Spiel mal!)

Lies mich! & Spiel mal!

Während des d.ramadans werden Luise Franz, Anna Morawitz, Patrick Rothkegel, Miroslava Svolikova, Claudia Tondl und Maxi Zahn, allesamt Dramatiker*innen FORUM Text – ein Förderprogramm der Universität Graz für szenisches Schreiben – in Oberhausen residieren, und Ausschnitte ihrer noch unfertigen Stücke präsentieren und zur Diskussion freigeben. Die Meinungen und Kommentare des Publikums werden wichtig für die Weiterentwicklung der Stücke sein. Anschließend arbeiten die Autor*innen weiter an den Texten und vom 13. – 15.6. wird in Werkstatt-Inszenierungen gezeigt, was in den Texten steckt. Inszenieren werden die Stücke: Florian Fiedler, Babett Grube, Ulrike Günther, Emel Aydoğdu, Natascha Zander und Josef Zschornack. Und schließlich kann das Publikum entscheiden, welches der Stücke in der kommenden Spielzeit am 30.11. uraufgeführt wird.

Wir haben die Autor*innen gefragt, worum es in den Stücken geht:

„Pollesch wäre das nicht passiert“ von Luise Franz

„auf schmalen Pfaden“ von Maxi Zahn → Saal 2

Luise Franz: „Die HERR WUTTKE arbeitet als Fahrkartenverkaufsmensch bei der Deutschen Bahn. Früher war er Schauspieler gewesen. ICH SELBST und ANNA versuchen Fahrkarten zu kaufen. Schwierig. Reisen darf laut HERR WUTTKE nur, wer sich bis in die Tautologie hinein ausweisen kann. Außerdem schwierig: Ist der Bahnhof ein Bahnhof oder ein Bahnhof im Theater oder ist das Theater direkt am Bahnhofsgebäude gebaut? HERR WUTTKE, ICH SELBST und ANNA reisen sprachlich durch die Welt, erkunden eine Reise-Identität, eine Identität in Bewegung. Stellt sich die Frage: Was ham die alle mit ihrem POLITISCHEN THEATER? Form? Inhalt? Agitation? Utopie? Stellt sich außerdem die Frage: Was wäre Pollesch eigentlich nicht passiert?“

Maxi Zahn: „auf schmalen pfaden“ untersucht mithilfe der sehr sparsamen Gedichtform des japanischen Haikus (17 Silben im Schema 5-7-5) eine Welt im beständigen Fluss, deren Zentrum die Disco ‚bella augusta‘ ist; in dem Stimmengewirr begegnen sich fünf Figuren, die tanzen, lieben und sich die Zukunft ausmalen.“
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