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1984
von George Orwell

Do 30.03.2017, 19:30 Uhr
Stadthalle / Rheine
Winston Smith
Syme
Marie Förster
Mr Charrington
Dramaturgie
Inszenierung
Ausstattung

Inhalt
Haben wir wirklich das Jahr 1984? Winston Smith ist sich nicht sicher: Er arbeitet beim „Ministerium für Wahrheit“, wo er damit beschäftigt ist alte Zeitungsberichte zu „aktualisieren“, d. h. sie an die herrschende Parteilinie anzupassen. Dort begegnet er Julia, in die er sich verliebt. Die geheimen Treffen sind für beide äußerst gefährlich, weil sexuelle Kontakte außerhalb der Ehe verboten sind und alle Mitglieder der „Inneren Partei“, zu der beide gehören, permanent überwacht werden. Außerdem begehen beide noch schwerwiegendere Verbrechen – Gedankenverbrechen. Sie stellen sich gegen die Partei und ihren Anführer „Big Brother“, sie bezweifeln deren Propaganda und Parolen und möchten Widerstand ausüben. In O’Brien scheinen sie einen Verbündeten zu finden, der sie zu Mitgliedern der im verborgenen wirkenden Revolution machen möchte. Doch dem Überwachungsapparat entgehen Winstons Aktivitäten nicht und er und Julia werden durch die Gedankenpolizei verhaftet. Mit perfiden Methoden der Bestrafung sollen beide wieder auf die richtige Spur gebracht werden.
Kaum ein Science-Fiction-Roman hat sich so ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt gebrannt wie "1984". Schullektüre, Film und Musical haben ihn zum Synonym für den drohenden totalitären Überwachungsstaat gemacht. Ob die Omnipräsenz der Kamera in unserem Alltag oder die weltweite Datenspeicherung und das Ausspionieren von E-Mails – sofort wird mahnend der "Big Brother" zitiert. Im 21. Jahrhundert, in dem wir uns freiwillig, dank Google, Facebook und Payback, zum gläsernen Menschen machen, kommt der dystopische Roman George Orwells wieder aktueller daher denn je.


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