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Young Moves 2018
Plattform Choreographie Ballett am Rhein

Premiere
 
Sa 30.06.2018, 19:30 Uhr
Theater Duisburg / Duisburg
Karten: 14 - 50 € Ticket
 
Spieldauer: Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
Duur: ca. 2 ¼ uur, één pauze
Duration: approx. 2 ¼ hours, one interval
Mit der in der Spielzeit 2015/16 erstmals ins Leben gerufenen Plattform für Choreographie „Young Moves“ geben Martin Schläpfer und Remus Şucheană jungen Talenten die Chance, ihre choreographischen Ideen zu entwickeln, zu realisieren und zu präsentieren, und bringen ihnen mit diesem Perspektivenwechsel auch ein tiefergehendes Verständnis des Künstlerseins näher. In der dritten Folge von „Young Moves“ gestalten vier Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein zu unterschiedlichen Themen ihre ersten eigenen Choreographien und bieten dem Publikum erneut einen abwechslungsreichen Abend.

Die niederländische Tänzerin Feline van Dijken setzt sich zur Komposition „Meditations on Ecclesiastes“ für Streichorchester, für die der New Yorker Komponist Norman Dello Joio 1958 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, mit dem Gegensatz von zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Verhältnis zum eigenen Selbst auseinander. Zur unverwechselbar rau-knurrenden Stimme von Tom Waits kreiert die Amerikanerin Sonia Dvořák ein Ballett, welches die Widersprüche zwischen dem weiterhin aufrecht erhaltenen Bild des amerikanischen Traums und der gegensätzlichen Realität in ihrer Heimat behandelt. Die Spanierin Virginia Segarra Vidal erforscht die Wechselwirkungen von Tanz, Zeit und Raum und lässt sich dabei von den Bewegungen von Ozeanpflanzen inspirieren: Fest im tiefen Meeresgrund verwurzelt richten sie sich stets nach den Strömungen des sie umgebenden Wassers. Das In-der-Fremde-Sein – eine Erfahrung, die in der Regel zu einer Tänzerlaufbahn dazu gehört – beschäftigt den Amerikaner Eric White. Er widmet sein Ballett all seinen Kollegen, die für ihren Beruf den Schritt ins Ungewisse gehen und für die dieser (Alb-)Traum zum Alltag gehört.

Vielversprechend waren bereits die Pressereaktionen auf die erste Premiere der „Young Moves“-Reihe 2016: „Großer Jubel für einen spielerisch extrem vielseitigen Abend“, schrieb Regine Müller in der Rheinischen Post und Michael-Georg Müller konstatierte in der Neuen Rhein Zeitung: „Insgesamt zeugen die Arbeiten von geballter Talent-Ladung, die in Martin Schläpfers Individualisten-Kompanie schlummert.“
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