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Spielplan
Schauspielhaus Bochum

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Geschlossene Gesellschaft
von Jean-Paul Sartre
Regie: Frederick Krieger

Premiere
 
Do 25.01.2018, 20:00 Uhr
Schauspielhaus Bochum, Theater Unten / Bochum

Regie
Frederick Krieger
Bühne
Amelie Neblich
Kostüme
Kerstin Feuerhelm
Licht
Wolfgang Macher
Dramaturgie
Simon Meienreis
Sounddesign
Daniel Lüder
Estelle Rigault
Simin Soraya
Inès Serrano
Johanna Eiworth
Joseph Garcin
Matthias Eberle
 
Spieldauer: Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
In einem Raum, in dem das Licht immer brennt und der Schlaf niemals kommt, treffen Garcin, Inès, Estelle aufeinander. Im „realen“ Leben sind sie sich nie begegnet, an diesem Ort können sie einander nicht entrinnen. Argwöhnisch umkreisen sie sich. Sie beteuern ihre Unschuld und spielen einander vor, jemand zu sein, der sie nie waren. Um ein Bewusstsein von sich und eine Deutung des eigenen Lebens zu entwickeln, ist jeder auf das Urteil der anderen angewiesen. In diesem Zimmer ohne Spiegel sind die drei jenem Urteil ebenso ausgeliefert. Bin ich ein guter oder ein schlechter Mensch? Bin ich schuldig oder unschuldig? Bin ich begehrenswert? Bin ich ein Feigling? Die Maskerade muss fallen, die Lügen werden entblößt, das Selbstbild bröckelt. Doch Handlung ist unmöglich, hier drin haben die drei keine Möglichkeit, auf das Draußen Einfluss zu nehmen. Körperliche Schmerzen sind unnötig, wenn das Selbstbild zur Zielscheibe wird. So werden die drei Menschen zu Folterknechten für einander, ganz ohne Streckbank und Daumenschrauben.
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