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Loriots Gesammelte Werke
von Vicco von Bülow

Mi 15.11.2017, 19:30 Uhr
Radevormwald Bürgerhaus / Radevormwald
mit Vesna Buljevic
Vesna Buljevic
mit Guido Thurk
Guido Thurk
mit Julia Gutjahr
Julia Gutjahr
mit Gert Becker
Gert Becker
mit Christian Scholze
Christian Scholze
mit Elke König
Elke König
mit Burghard Braun
Burghard Braun
mit Bülent Özdil
Bülent Özdil
mit Felix Sommer
Felix Sommer
mit Stefanie Kirsten
Stefanie Kirsten
mit Mike Kühne
Mike Kühne
 
Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner mit der Ente im Bad, das weichgekochte Frühstücksei, für das in der Küche 4 ½ Minuten geschuftet werden muss, der Lottogewinner, dessen Tochter in Wuppertal mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen wird. Der Mann, der zum Feierabend einfach nur da sitzen will und auf keinen Fall schreit. Überhaupt, Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen und früher war mehr Lametta.
Sie alle gehören zu den großen Errungenschaften der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert. Die Sketche und Dialoge von Loriot beschreiben mit großer Feinsinnigkeit und einem unvergleichlich liebevollen Humor unser alltägliches Miteinander. Auf der Bühne entwickeln sie ihre ganze Brillanz.

»Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe.«
Genau. Schauen Sie da gar nicht erst rein, kommen Sie zu uns.

Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow – Vicco von Bülow – wird am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Der Familientradition entsprechend, wird er Offizier und leistet drei Jahre lang Kriegsdienst an der Ostfront. 1947 beginnt er ein Grafik- und Malereistudium an der Kunstakademie in Hamburg (1947 – 1949).
Unter dem Künstlernamen Loriot betätigt sich Vicco von Bülow als Cartoonist – u. a. für die Illustrierten »Stern« und »Quick«. Loriot ist die französische Bezeichnung für den Pirol, das Wappentier der Familie von Bülow.
1954 veröffentlicht Loriot sein erstes Buch mit Cartoons: »auf den Hund gekommen«. Von 1967 bis 1972 moderiert er die ARD-Fernsehsendung »Cartoon«, in der er auch eigene Arbeiten zeigt. In der 1976 produzierten, sechsteiligen Fernsehserie »Loriot« tritt er – zumeist mit Evelyn Hamann – in selbst geschriebenen Sketchen auf.
Vicco von Bülow stirbt am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See.

Loriot wurde u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (1973), dem Karl-Valentin-Orden (1974), der Goldenen Kamera (1978), und dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland (1998) ausgezeichnet.

Weitere Termine

>> 25.11.2017, 20:00 Uhr | 
Boppard Stadthalle / Boppard
>> 20.12.2017, 20:00 Uhr | 
Castrop-Rauxel Studio / Castrop-Rauxel
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