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Theater Aachen

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Il trionfo del Tempo e del Disinganno
Oratorium von Georg Friedrich Händel

Premiere
 
So 28.10.2018, 18:00 Uhr
Theater Aachen - Bühne / Aachen
Karten: Ticket
 
Spieldauer: Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden - eine Pause
Georg Friedrich Händels 1707 während seines Studiums in Rom komponiertes Oratorium um die vier allegorische Figuren: Vergnügen-Schönheit-Zeit-Ernüchterung hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Es verhandelt einen heftigen, existenziellen Disput, in unserer Inszenierung innerhalb einer jungen, modisch-trendigen Party-Clique über Fashion und ewige Schönheit und ihre unwiderrufliche Vergänglichkeit. Die mit Händels kraftvollen, berührenden Arien geführte Auseinandersetzung wird zur narzisstischen Plattform, der Bühnen- und Zuschauerraum zum Catwalk, das Smartphone zum überlebensnotwendigen Requisit und die mit Selfies und Posts geführte eitle Selbstdarstellung der jungen Clique gerät in einen unabwendbaren Strudel der schmerzvollen Selbstentblößung und Ernüchterung.

Überhaupt gilt Händels Musik als Inbegriff barocker Sinnlichkeit. Besonders auf der Opernbühne erfreuen sich die üppig ausgezierten Koloraturarien einer stetig wachsenden Fangemeinde. Der Barock-Schwerpunkt des Theater Aachen erfährt seine Fortsetzung nun mit einem Oratorium, aus dessen Arien sich Händel im Lauf seiner Karriere immer wieder bedient hat.

PRESSESTIMMEN:

"Die vier Sänger erweisen sich schlicht als für dieses Stück perfektes Team ...und alle vier spielen großartig. [...] Das Sinfonieorchester spielt auf alten Instrumenten. Und kann das hervorragend, angeleitet von Justus Thorau [...] Und dennoch stimmt alles zusammen, schwingt frei, birst vor Lebensenergie" (www.diedeutschebuehne.de)

"Ludger Engels stellt mit einem spielfreudigen Ensemble unter Beweis, dass Händels allegorisches Oratorium enorme szenische Qualitäten besitzt und inhaltlich auch heute noch aktuell ist." (www.omm.de)

"Noch faszinierender als im Dom: Händels Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ jetzt im Aachener Theater [...]
Kann gerade dieses auf jede äußerliche Handlung und effektvolle Chöre verzichtende Oratorium, in dem lediglich vier allegorische Figuren einen ästhetisch-ethischen Diskurs austragen, im Theater bestehen? Noch dazu, wenn man auf eine um eine gute halbe Stunde längere Fassung zurückgreift?
Man kann, wenn man über ein so wunderbares Solisten-Quartett wie das Aachener Theater verfügt, einen Dirigenten wie Justus Thorau, der die Musik des damals 22-jährigen, vor Energie und Aufbruchstimmung strotzenden Komponisten in voller Frische und Leuchtkraft umsetzt, und einen Regisseur wie Ludger Engels, der die Aktualität des Kernthemas so geschickt und klug in Szene zu setzen vermag, dass man die zeitliche Kluft von über 300 Jahren, die das Werk von uns trennt, nicht mehr wahrnimmt." (Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung)

// in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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